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DemoBeamte protestieren vor dem Landtag
Mehr „Weniger“ geht nicht!
(18.09.2014)

Unter dem Motto „Beamte, Polizei und Feuerwehr – Schnauze voll und Tasche leer!“ haben am 18. September 2014 rund 200 Beamtinnen und Beamte des Landes Sachsen-Anhalt und seiner Kommunen gegen die Kürzungspläne der Landesregierung demonstriert. Der Protest richtet sich unter anderem gegen eine geplante Erhöhung der Regelaltersgrenze von 65 auf 67 Jahre und der besonderen Altersgrenze von 60 auf 62 Jahren.


Einheitliche Rente ab 2020: 30 Jahre nach der Wiedervereinigung Anerkennung der Lebensleistung ostdeutscher Rentner (15.08.2014)

Zur Ankündigung einheitlicher Renten ab 2020 sagte dbb Landeschef Wolfgang Ladebeck: „Die Unterschiede im Rentenrecht sind ungerecht und nicht mehr zeitgemäß. Zur Herstellung gleichartiger Lebensverhältnisse gehören eben auch gleiche Renten in Ost und West. Renteneinheit 2020 bedeutet, dass die Ost-Rentner 30 Jahre! auf die Anerkennung ihre Lebensleistung warten mussten und auf dem Weg dorthin von der Politik allzu oft enttäuscht wurden. Für viele Menschen kommt die volle Angleichung des Rentenniveaus zu spät. Für die, die die Renteneinheit noch erleben, wird es ein guter Tag sein. Dass die frohe Botschaft unmittelbar vor den Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und Brandenburg verkündet wird, wundert uns nicht.“ Ebenso wichtig wie die Anhebung des Ost-Rentenwertes an das Westniveau sei die wieder stärkere Kopplung der Renten an die Lohnentwicklung. „Die Kaufkraft auch der Rentner muss gestärkt werden, um die Wirtschaft am Laufen zu halten“, meinte Ladebeck.


Antrittsbesuch beim MinisterpräsidentenAntrittsbesuch beim Ministerpräsidenten:
Vom Streikverbot für Beamte bis zur Personalsituation in der Landesverwaltung
(13.08.2014)

Wolfgang Ladebeck begann seine Antrittsbesuche in seiner neuen Funktion als dbb Landesvorsitzender am 11. August 2014 bei Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Im öffentlichen Dienst im Allgemeinen und in der Landesverwaltung im Besonderen gibt es viele Probleme für den dbb. Das Streikverbot für Beamte und die Pläne der Bundesregierung zur gesetzlichen Regelung der Tarifeinheit standen genauso auf der Tagesordnung wie die Personalsituation in der Landesverwaltung und dienstrechtliche Regelungen der Landesbeamtinnen und -beamten. Der dbb Landeschef beschrieb die aktuelle Stimmung unter den Beschäftigten in der Landesverwaltung als besorgniserregend. „Strukturreformen, Personalabbau und fehlende berufliche Perspektiven sind die Motivationskiller der Landesbediensteten“, sagte Ladebeck.


dbb kritisiert geplante Anhebung der Altersgrenzen und fordert Sonderregelung für Beamte im Wechselschichtdienst (11.08.2014)

Morgen befasst sich die Landesregierung mit einem von Finanzminister Jens Bullerjahn (SPD) vorgelegten Gesetzentwurf zur Anhebung der beamtenrechtlichen Altersgrenzen. Danach soll die Regelaltersgrenze für Beamte von 65 auf 67 Jahre, beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1951, und die besondere Altersgrenze von 60 auf 62 Jahre, beginnend mit dem Geburtsjahrgang 1956, schrittweise angehoben werden. Wie im Rentenrecht sieht der dbb sachsen-anhalt die Anhebung der Altersgrenzen für Beamte kritisch, weil sie faktisch zu einer Absenkung der Beamtenversorgung führt, wenn Beamte die Altersgrenze nicht erreichen.