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dbb sachsen-anhalt zu Schließungsplänen der JVA Dessau-Roßlau (24.07.2014)

Der dbb sachsen-anhalt kritisiert Pläne aus dem Justizministerium, die Justizvollzugsanstalt (JVA) in Dessau-Roßlau zum Sommer 2015 zu schließen. Damit würden nach der Schließung der Justizvollzugsanstalten Halberstadt, Stendal, Naumburg und Magdeburg die Standorte zur Unterbringung von Strafgefangenen in Sachsen-Anhalt weiter reduziert. Justizministerin Angela Kolb (SPD) begründet die Schließung mit zurückgehenden Gefangenenzahlen. Dazu der dbb Landesvorsitzende Wolfgang Ladebeck: „In Wahrheit geht es um Einsparung von Personal- und Sachkosten. Die Justizministerin muss die von der Landesregierung mit dem Personalentwicklungskonzept beschlossenen Stellenabbauziele erfüllen, obwohl jetzt schon nicht genug Personal in den Haftanstalten vorhanden ist. Fiskalische Gründe reichen für Strukturreformen aber nicht aus. Der Rechtsstaat kostet Geld. Das ist er aber wert“.


LehrerkoordinierungsratLehrerkoordinierungsrat: Zusammenarbeit intensivieren (23.07.2014)

Am 21. Juli 2014 trafen sich der Landesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung, Helmut Pastrik, der stellvertretende Vorsitzende des Philologenverbandes Sachsen-Anhalt, Thomas Gaube, und die Vorsitzende des Sekundarschullehrerverbandes Sachsen-Anhalt, Claudia Diepenbrock, in Halle zu einer Sitzung des Lehrerkoordinierungsrates. An der Sitzung nahm auch der dbb Landesvorsitzende Wolfgang Ladebeck teil. Er brachte gleich zu Beginn der Sitzung seinen Wunsch zum Ausdruck, dass die Lehrerverbände ihre Kräfte zukünftig stärker bündeln sollten. Die Teilnehmer definierten Bereiche, in denen sie sich eine engere Zusammenarbeit vorstellen können. Trotz schulformbezogener unterschiedlicher Positionen bekennen sich alle dbb Lehrergewerkschaften zum gegliederten Schulsystem und zum Beamtenstatus für Lehrer mit allen Rechten und Pflichten.


Ladebeck: Wiedereinführung von Weihnachts- und Urlaubsgeld für Beamte jetzt! (14.07.2014)

Der dbb sachsen-anhalt fordert die Wiedereinführung von Weihnachts- und Urlaubsgeld für die Beamtinnen und Beamten im Land und in den Kommunen. Der dbb Landesvorsitzende Wolfgang Ladebeck begründet die Forderung zum jetzigen Zeitpunkt mit Steuermehreinnahmen, niedrigen Zinsen und Einsparungen von etwa 60 Millionen Euro allein durch Personalabbau.


dbb sachsen-anhalt zum EuGH-Urteil zur altersdiskriminierende Besoldung: Klarheit und Rechtssicherheit (20.06.2014)

„Das EuGH-Urteil vom 19. Juni 2014 zur altersdiskriminierenden Besoldung schafft zunächst Klarheit und Rechtssicherheit in Bezug auf das Überleitungsrecht. Das bedeutet für Sachsen-Anhalt: Das Landesbesoldungsgesetz, das die Dienstaltersstufen in Erfahrungsstufen übergeleitet hat und seit März 2011 in Kraft ist, ist rechtmäßig. Der Gesetzgeber muss nicht handeln. Der Gerichtshof hat aber auch festgestellt, dass das Besoldungsrecht alter Fassung mit seinen Dienstaltersstufen eine unrechtmäßige Diskriminierung darstellt. Ob den Beamtinnen und Beamten, die Widerspruch mit dem Ziel auf Gewährung einer altersdiskriminierungsfreien Besoldung eingelegt haben, ein Entschädigungsanspruch zusteht, müssen jetzt die deutschen Verwaltungsgerichte klären“, sagte der dbb Landesvorsitzende Wolfgang Ladebeck.


Erklärung des dbb Landesvorsitzenden Wolfgang Ladebeck:
Die Konditionen für die Beschäftigten müssen stimmen
(17.06.2014)

„Der Staat erwartet von uns den Erhalt der Funktions- und Leistungsfähigkeit der Verwaltungen – wir erwarten, dass die Konditionen für uns stimmen, die notwendige materielle sowie finanzielle Ausstattung bereitgestellt und den Beschäftigten die notwendige Achtung entgegengebracht wird“, schreibt dbb Landesvorsitzender Wolfgang Ladebeck in einer persönlichen Erklärung an die Mitglieder. Zu den Forderungen des dbb gehöre eine aufgabengerechte Personalausstattung. „Die Einstellungskorridore müssen in allen Bereichen den Erfordernissen eines modernen funktions- und leistungsfähigen Staates angepasst und dem altersbedingten Ausscheiden der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entgegen gewirkt werden.“


Wolfgang LadebeckWolfgang Ladebeck neuer dbb Landesvorsitzender (13.06.2014)

Seit dem 13. Juni 2014 steht Wolfgang Ladebeck an der Spitze des dbb beamtenbund und tarifunion sachsen-anhalt. Der Hauptvorstand, das zweithöchste Gremium nach dem Gewerkschaftstag, hat den Landesvorsitzenden und stellvertretenden Bundesvorsitzenden der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) mit 53,6 Prozent der Stimmen zum neuen dbb Landesvorsitzenden gewählt. Der 54jährige Polizeirat ist derzeit Stufenpersonalratsvorsitzender der Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Nord und Mitglied im Polizeihauptpersonalrat beim Innenministerium. Ladebeck tritt die Nachfolge von Maik Wagner an, der sein Amt niedergelegt hatte, nachdem er auf dem Gewerkschaftstag der Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS) am 15. Mai 2014 in Berlin in seinem Amt als Bundesvorsitzender bestätigt wurde.


dbb sachsen-anhalt jetzt mit Seniorenkommissiondbb sachsen-anhalt jetzt mit Seniorenkommission (28.04.2014)

Am 24. April 2014 hat sich die Seniorenkommission des dbb sachsen-anhalt konstituiert. Sie soll die besonderen gewerkschafts- und gesellschaftspolitischen Interessen der älteren Einzelmitglieder des dbb auf Landesebene wahrnehmen und sich mit seniorenpolitischen Themen befassen. Zum Vorsitzenden der Seniorenkommission wurde Jürgen Braun gewählt. Braun (Jahrgang 1948) ist seit 2008 Mitglied im Seniorenverband BRH – Bund der Ruhestandsbeamten, Rentner und Hinterbliebenen Sachsen-Anhalt. Dort ist er stellvertretender Landesvorsitzender und Vorsitzender des Ortsverbandes Magdeburg. In seinem aktiven Dienst war er im Sozialministerium des Landes Referatsleiter in der Behindertenhilfe und Behindertenbeauftragter der Landesregierung.