800 gingen in Magdeburg auf die Straße 

Wir setzen mit unserem Protest ein Signal: 8 Prozent sind gerecht!“, sagte der Vorsitzende des dbb sachsen-anhalt Maik Wagner. „Die Beschäftigten haben bereits eine jahrelange Krise hinter sich. Sie haben auf Einkommen verzichtet, während die Lebenshaltungskosten gestiegen sind. Jetzt muss wieder etwas in den Geldbeuteln derjenigen ankommen, die unser Gemeinwesen aufrecht erhalten!“


Wer Milliardenschirme für Banken und Wirtschaft aufspannt, dürfe auch den Standortfaktor öffentlicher Dienst nicht vergessen, so Wagner. „Deswegen lassen wir uns die Blockadehaltung der Arbeitgeber nicht gefallen und erwarten für die dritte Tarifrunde ein verhandlungsfähiges Angebot!“. Der dbb suche die Lösung des Konflikts am Verhandlungstisch. „Sollte am Wochenende aber auch die dritte Runde scheitern, werden wir unsere Interessen mit härteren Mitteln durchsetzen. Dass wir das können, haben wir bereits bundesweit mit vielen Warnstreiks deutlich gemacht.

Der dbb beamtenbund und tarifunion ist mit der Forderung nach acht Prozent mehr Einkommen in die Einkommensrunde 2009 gegangen - mindestens jedoch 200 Euro. Die Angleichung „Ost“ an „West“ soll vorgezogen werden. Für Auszubildende werden 120 Euro sowie deren Übernahme gefordert. Als gewerkschaftliches Dach aller Statusgruppen im öffentlichen Dienst hatte der dbb in den Verhandlungen immer wieder klargestellt, dass eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich unabdingbar ist.

Weitere Protestveranstaltungen

Haldensleben am 13. Februar 2009

   

Merseburg am 13. Februar 2009