Tarifrunde 2009: Beschäftigte bekräftigen 8-Prozent-Forderung mit Mahnwache

Im Zuge der bundesweiten Demonstrationen, Protest-Kundgebungen und Warnstreiks, die auf Grund des  unzureichenden Angebots  der Arbeitgeber der Tarifgemeinschaft deutscher Länder TdL nach der dritten Verhandlungsrunde fortgesetzt werden, führen die Kolleginnen und Kollegen des dbb sachsen-anhalt ab Dienstag, dem 24. Februar 2009 eine dreitägige Mahnwache vor der Staatskanzlei in Magdeburg durch, um der Forderung nach acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr Einkommen im Monat weiteren Nachdruck zu verleihen.
 
Wagner: „Die Landesregierung denkt bei Worten wie Einkommen und Haushalt nur an die Länderfinanzen, nicht jedoch an die Einkommen und Haushalte von Krankenschwestern, Straßenwärtern, Polizisten, Lehrern, oder Verwaltungsmitarbeitern. Deren Einkommen halten längst nicht mehr mit den Ausgaben Schritt.“
 
Für Donnerstag, den 26. Februar 2009, 11:00 Uhr, sind zudem alle Landesangestellten zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen, der von Landes- und Kommunalbeamten unterstützt wird. „Damit wollen die Kolleginnen und Kollegen noch einmal klar machen, dass sie sich mit dem von den Arbeitgebern in der dritten Verhandlungsrunde unterbreiteten Angebot keinesfalls abspeisen lassen, das bis Ende 2010 auf Reallohnverluste hinausliefe. Wir erwarten von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder in Potsdam dann endlich ein Verhandlungsangebot, das diesen Namen auch verdient“, so Wagner.