Vorbereitung der Einkommensrunde 2025/2026
Regionalkonferenz in Leipzig
Foto: Friedhelm Windmüller v.l. Ulrich Stock, Landesvorsitzender des dbb sachsen-anhalt, Maik Wagner, stellvertretender Bundesvorsitzender des dbb, Andreas Hemsing, Zweiter Bundesvorsitzender des dbb, Fachvorstand Tarifpolitik, Synnöve Nüchter, stellvertretende Landesvorsitzende des dbb Berlin sowie Frank Schönborn, Landesvorsitzender des tbb beamtenbund und tarifunion thüringen.
Am 8. September 2025 kamen Vertreterinnen und Vertreter der dbb Mitgliedsgewerkschaften aus Brandenburg, Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in Leipzig zusammen, um sich auf die im Dezember beginnende Einkommensrunde der Länder vorzubereiten. Unter Leitung von Andreas Hemsing, dbb Fachvorstand Tarifpolitik, diskutierten die Teilnehmer über die Herausforderungen des Berufsalltags sowie über konkrete gewerkschaftliche Forderungen für die bevorstehenden Verhandlungen.
Ziel der Konferenz war es, eine gemeinsame Linie zu entwickeln: Mit klaren, abgestimmten Positionen soll der öffentliche Dienst gestärkt und seine Attraktivität nachhaltig gesichert werden – durch bessere Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung.
Ulrich Stock, dbb Landeschef von Sachsen-Anhalt unterstrich: „Ich sehe tagtäglich, mit welchem Einsatz unsere Kolleginnen und Kollegen im öffentlichen Dienst ihre Aufgaben erfüllen – oft unter Bedingungen, die weit entfernt sind von dem, was man als attraktiv oder gerecht bezeichnen würde. Gerade deshalb ist es jetzt entscheidend, dass wir klare Forderungen stellen und den Druck erhöhen.“
Neben inhaltlichen Forderungen wurden auch mögliche gewerkschaftliche Aktionen während der Tarifrunde diskutiert. Die Teilnehmenden machten deutlich: Ohne ein Entgegenkommen der Arbeitgeberseite wird es nicht gelingen, den öffentlichen Dienst konkurrenzfähig und zukunftsfest aufzustellen.
Die Ergebnisse der insgesamt sechs Regionalkonferenzen werden zusammengefasst, bewertet und abschließend bei einer Sitzung der Bundestarifkommission mit dem Bundesvorstand des dbb am 17. November 2025 in Berlin diskutiert und beschlossen.
