20. November 2025

dbb frauenvertretung sachsen-anhalt:

Starke Stimmen, klare Forderungen: dbb frauenvertretung sendet Signal nach Berlin

Am 15. November 2025 versammelte sich die Landesfrauenvertretung des dbb sachsen-anhalt zur Hauptversammlung in Magdeburg. Michaela Neersen, Vorsitzende der dbb frauenvertretung sachsen-anhalt, begrüßte zahlreiche engagierte Frauenvertreterinnen der dbb Mitgliedsgewerkschaften: „Ich freue mich, so viele engagierte Frauenvertreterinnen zur heutigen Hauptversammlung begrüßen zu können“, eröffnete Neersen die Veranstaltung.

Im Fokus der Versammlung standen nicht nur die Rückschau auf das Jahr 2025, sondern vor allem die Weichenstellungen für das kommende Jahr. Mit Blick auf den Bundesfrauenkongress im März 2026 verabschiedete die Hauptversammlung richtungsweisende Anträge -unter anderem zu gesetzlichen Homeofficeregelungen, zur Erhaltung der Höchstarbeitszeit, zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für alle Beschäftigte, die in Vollzeit arbeiten und Care-Arbeit leisten sowie zur Gesundheitsversorgung von Frauen in der Menopause. Auch steuerliche Entlastungen und Unterstützungsangebote für Eltern wurden thematisiert.

Als Gastredner informierte Ulrich Stock, Vorsitzender des dbb sachsen-anhalt, über die anstehende Einkommensrunde im öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und würdigte das Engagement der Beschäftigten: „Es sind unsere Kolleginnen und Kollegen, die den Laden am Laufen halten – trotz aller Herausforderungen.“

Ein zentrales politisches Anliegen bleibt das Landesgleichstellungsgesetz: Sachsen-Anhalt hat in drei Legislaturperioden kein tragfähiges Gesetz zustande gebracht – das muss sich ändern. Nie war es wichtiger als jetzt, sich klar für die Gleichstellung von Frauen und gegen Diskriminierung einzusetzen“, so Neersen mit Blick auf die Landtagswahl 2026.