dbb sachsen-anhalt:
Wer den Staat will, muss ihn bezahlen
Mit klaren Forderungen und einem unmissverständlichen Appell an die Politik ist der dbb beamtenbund und tarifunion am 17. November 2025 in Berlin in die Einkommensrunde für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) 2025/2026 gestartet: Der dbb fordert eine Erhöhung der Tabellenentgelte um sieben Prozent, mindestens jedoch 300 Euro monatlich, bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.
„Der öffentliche Dienst ist kein Kostenfaktor, sondern die Antwort auf viele der Herausforderungen, die er heute und morgen bewältigen muss“, betont Ulrich Stock, Landesvorsitzender des dbb sachsen-anhalt. Der dbb sachsen-anhalt unterstützt die Forderungen mit Nachdruck. „Ob in Schulen, der Justiz oder der Verwaltung – unsere Kolleginnen und Kollegen halten das Land am Laufen. Doch ohne faire Bezahlung und verlässliche Perspektiven wird es immer schwerer, Fachkräfte zu gewinnen und zu halten“, so Stock. Wenn hier Personal fehle und die Arbeitsbedingungen nicht stimmen, leide das Gemeinwohl.
Die Kernforderungen sind:
· Erhöhung der Tabellenentgelte um 7 Prozent, mindestens 300 Euro
· Erhöhung aller Zeitzuschläge in § 8 Abs. 1 TV-L um 20 Prozentpunkte
· Laufzeit 12 Monate
Für die Beamtinnen, Beamten, Versorgungsempfängerinnen und Versorgungsempfänger der Länder und Kommunen fordert der dbb eine zeit- und wirkungsgleiche Übertragung des Verhandlungsergebnisses.
Die Verhandlungen beginnen am 3. Dezember 2025 in Berlin, werden am 15./16. Januar 2026 in Potsdam fortgesetzt und sollen in der dritten Runde vom 11. bis 13. Februar 2026 abgeschlossen werden.
